Theater Gruppe 

 

 

 

 

 

 

Aktivitäten:

 

Jährliche Vorführung am 5. Januar bei der Winterfeier des TuS Mingolsheim. Eine Vorführung in der Pflegeklinik Bad Schönborn.

Außerdem werden Ausflüge und Wanderungen gemeinsam durchgeführt.

 

Probezeiten:  ab September wöchentlich

 

Teamleiter: Eckhard Böer Tel. Nr.07253/7111

 

 

 

Theateraufführung 2009

 

 

"Der Zweck heiligt die Mittel"

 

 

ein heiterer Dreiakter von Walter Pfaus.

 

Mit List, Geschick und Beharrlichkeit zum Liebesglück

Turbulentes Rathaus-Theater beim TuS Mingolsheim

 

In blendender Spiellaune präsentierten sich jetzt die Schauspieler der Theatergruppe des Mingolsheimer Turn- und Sportvereins dem begeisterten Publikum in der nahezu ausverkauften Ohrenberghalle bei der Premiere ihres neu einstudierten Schwanks „Der Zweck heiligt die Mittel“. Mit dem heiteren Dreiakter von Walter Pfaus sorgten die Laiendarsteller unter der Regie von Eckhard Böer vor der liebevoll ausstaffierten Kulisse einer Amtsstube des Rathauses fraglos für den Glanzpunkt bei der Winterfeier ihres Vereins.

 

 

 

 

Im Mittelpunkt des Lustspiels steht der von Walter Schröpfer prächtig in Szene gesetzte pfiffige Rathausbeamte Simon Kretzer. Als eingefleischter Junggeselle bekannt, muss Simon seit geraumer Zeit die zarten Liebesbande zu der flotten Elisabeth (Tanja Lieb-Reichert) verbergen. Vor allem Bürgermeister Konrad Überall, die Rolle war Eckhard Böer sozusagen auf den Leib geschneidert, und die Gemeinderäte, die Simon schon mehrfach die Beförderung verweigert haben, dürfen nichts von dem Techtelmechtel wissen, da Elisabeths Vater in der Gemeinde äußerst unbeliebt ist. Als der aalglatte und als Schürzenjäger berüchtigte Bürgermeisterstellvertreter Heinz Prachtmann, gemimt von Manfred Mehr, das Bundesverdienstkreuz erhalten soll, ist allerdings Simons Stunde gekommen.

 

 

 

 

Geschickt fädelt er eine Intrige um einen angeblichen weiteren pikanten Fehltritt des Meinungsführers im Gemeinderat ein, dessen ortsbekannte Kopfbedeckung im Garten vor dem Fenster von Elisabeth gefunden wird. Schon bald ist Prachtmann ebenso wie der Schultes „klein mit Hut“, da die glanzvolle Ordensverleihung durch die aufkommende Gerüchteküche gründlich vermasselt scheint. Mit viel Chuzpe „opfert“ sich Simon in dieser verzweifelten Lage, und willigt auf heftiges Drängen seiner Vorgesetzten in die Heirat mit Elisabeth ein, natürlich nur nach Zusicherung einer ganz außergewöhnliche „Sprungbeförderung“.

Unentbehrliche Zutaten zum amüsanten Possenspiel auf dem Rathaus lieferten Denise van den Bergh und Gabi Bambach, die als kesse Tippse Heidi beziehungsweise als nicht minder schlagfertige Gemeindeangestellte Olga für die rechte „Büro-Atmosphäre“ sorgten. Mit viel Esprit füllte Henny Buse ihre Rolle als Magda Henne aus, die als „Nachrichtenbörse“ auf zwei Beinen die Gerüchteküche der Gemeinde zuverlässig mit Nahrung versorgte.

 

 

 

 

Prasselnden Beifall gab es zudem für Theater-„Urgestein“ Heinz Wirth als eher unbeliebten Amtschef Ewald Dürr sowie für seine Frau Herta, die bei einem Kurzauftritt im alpenländischen Dirndl die Lacher auf ihrer Seite hatte. In gewohnt zuverlässiger Weise hielt Renate Just als Souffleuse die Handlung in Gang, wenn das eine oder andere Mal ein Akteur auf der Bühne das Stichwort für seinen Einsatz benötigte.

Im weiteren Verlauf des jederzeit vergnüglichen und von Andreas Mühlhauser sowie

Gerhard Garatwa moderierten Programms der Winterfeier gab das neue orientalische Tanzensemble des Turn- und Sportvereins ein viel versprechendes Debüt, während die TuS-Damengymnastikgruppe mit perfekt einstudierten Lichtertänzen faszinierte und Denise van den Bergh mit einer Sketcheinlage als bodenständige Raumpflegerin die Lachmuskeln auf das Äußerste strapazierte.

 

 

 

 

Die Komödie „Der Zweck heiligt die Mittel“ der TuS-Theatergruppe wird am kommenden Sonntag,

den 11. Januar, 16 Uhr, an gleicher Stätte noch ein weites Mal aufgeführt.

Tickets gibt es für sechs Euro an der Tageskasse.              

 

 Wolfgang Braunecker

 

 

 

 

 

                 

 

Theateraufführung 2008

 

 das  Lustspiel mit dem Titel:

 0190 - Hier spricht der Opa

 Aufführungstermine für das Lustspiel in der Kraichgauhalle Langenbrücken waren:

Samstag, 5. Januar 2008   19.00 Uhr (bei der Winterfeier des TuS) und

Sonntag, 6. Januar 2008    16.00 Uhr

 in der Pflegeklinik Bad Schönborn:

Sonntag, 13. Januar 2008   15.30 Uhr

 

      Bei dem Lustspiel aus der Feder von Claudia Werli-Englert dreht sich alles um den von Vorstand Manfred Mehr prächtig in Szene gesetzten Opa Willi Hämmerle, der sich einen Spaß daraus macht, seine ganze Familie mit vorgetäuschten Altersgebrechen in Atem zu halten. Er spielt schon längere Zeit den Kranken, damit sich die Familie um ihn kümmert, weil er sich sonst allein fühlt. Insgeheim säuselt Willi allerdings gerne unter der Vorwahl 0190 mit flotten Mädchen und treibt damit die häusliche Telefonrechnung in Schwindel erregende Höhen.

    Als Tochter Rose und ihr Gatte Walter (Tanja Lieb-Reichert und Eckhard Böer) endlich mal nach vielen Jahren Urlaub machen wollen und auch Enkelin Moni (Denise van den Bergh) den Großpapa nicht versorgen kann, muss dieser wohl oder übel vorübergehend ins Altersheim. Im „Quellenhof“ trifft Willi aber unverhofft seine Jugendliebe Hermine (Gabi Bambach) wieder, findet richtig Geschmack an der „Luftveränderung“ und bringt die muntere Greisenriege kräftig auf Trab. Turbulent wird es zur Freude der Zuschauer, als in der unter Aufsicht von Pfleger Michael (Christian Kerti) stehenden Abteilung die Perlenkette der eingebildeten Gräfin von Greifenstein (Henny Buse) abhanden kommt und der von Ehrenvorstand Heinz Wirth gemimte Baron von Klauenfels am Ende als Hochstapler und Langfinger unter Verdacht gerät.

    

 

 

 

 

Bilder aus der Veranstaltung in 2007

 

 

 

         

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Szenen aus der letzten Veranstaltung am 5.Januar 2007 mit dem Theaterstück: "s´kriselt"

 

 

 

Ausflug der TuS-Theatergruppe in den schönen und bis dahin noch ruhigen und unberührten Schwarzwald April 2007

 

 

- Schafe, die mit dem Hubschrauber von einer Weide auf die andere versetzt werden,

- Hunde, die in der Gewerkschaft sind oder solche, die einem einfach nachlaufen,

- Katzen, die völlig verstört frisch vom Ohrencheck kommen und

- eine Welt, die noch ohne Handygedudel auskommt,

das alles und noch viel mehr erlebte die TuS- Laienschauspielgruppe bei ihrem Ausflug in den Schwarzwald.

 

Der Benzenhof bei St. Roman mit seinem neu erstellten Gästehaus war unser Ziel. Nach problemloser Anreise mit eigenen Pkws, wobei sich schon hier zeigte, dass die Einkaufswelt im Schwarzwald eine andere als bei uns ist und nach dem Zimmerbezug ausgestattet mit einem reichlichen Proviant an Mineralwasser machten wir uns auf (oder besser ab) nach St. Roman, um dort in einem astreinen Wellnesshotel, dem "Adler", Cocktails zum halben Preis zu genießen. Der sich anschließende Hüttenabend auf dem Benzenhof bei unserem Hüttenwirt Toni war zwar noch von vornehmer Zurückhaltung geprägt, am darauf folgenden Abend ging bei berühmten Schlagerinterpretationen die Post ganz anders ab. Als besonderen Glücksgriff und das merkten wir gleich von der ersten Sekunde an stellte sich dabei heraus, dass wir als Rückhalt einen perfekten, wenn auch völlig unterforderten Hausmann mit dabei hatten. Dieser sorgte in den zum Versammlungsappartement auserkorenen Räumlichkeiten, in denen er zudem selbst wohnte und die nach der Sperrstunde immer munter in Anspruch genommen wurden, zuverlässig und ohne großes Aufhebens zu machen für die notwendige Ordnung.

 

Tag Nummer 2: Wie fühlt sich eine Forelle im Sulzbächle? Genau so wie wir im Kneippbecken vor oder nach dem Frühstück. Gottseidank war für unsere Herzkranken das Schwimmbad noch nicht eingelassen. Als dann schließlich alle Müdigkeit aus unseren Gliedern gewichen war, machten wir uns natürlich zu Fuß auf zu unserer Schwarzwald-Trecking-Tour. Eine gute und üppige Einkehr und eine super organisierte Rückkehr ließen uns nicht allzu schlapp werden und so konnten wir den hellen Tag besinnlich ausklingen lassen: erneut bei Cocktails - bei der Sportschau oder bei der Augenpflege. Und schon da zeichnete sich ab, dass sich unser Toni immer mehr freute, welch muntere Schar ihm dieses Wochenende beschert hatte.

 

Die alte und unvergessliche Hitparade und die Liederbücher beim zweiten Hüttenabend hinter uns lassend traf sich dann noch eine ganz besondere Kartenrunde. Pokerface an Pokerface - Profi gegen eine ganze Reihe von  Gelegenheitsspielern mit dem besseren Ende für Letztgenannte und das alles beim endlosen "Zwanzig ab". Wen wundert's bei dieser Konstellation, dass unsere Wirtsleute (sie mehr als er) am nächsten Morgen davon ausgegangen sind, dass nicht nur die Köpfe sondern etwas ganz anderes bei uns am Qualmen war.

 

Sonntags ging's dann nach einem ausführlichen Frühstück gen Heimat mit Zwischenstops in Gutach mit seiner Sommerrodelbahn und Gegenbach mit seiner autofreien Innenstadt. Gegen Abend trudelten wir im Sporthaus bei Biljana ein. Etwas erschöpft, aber an Lebenserfahrung weiter gereift, stärkten wir uns erneut (wo passte nur das ganze Essen hin?) und wir schworen uns: das war nicht unser letztes Probenwochenende auch wenn's beim jetzigen tatsächlich recht wenig Theater gegeben hat.

 

Eck

 

 

 

 

Die bisherigen Theaterstücke der TuS-Laienschauspielgruppe

 

 

Jahr              Titel                                                 Autor    

 

1993           Der Schwindel mit Aki                                                         Dieter Adam  

 

1994           Zum Teufel mit der Vollwertkost                                       Thomas Deisser

 

1995           s’Davidl un d’r Goliath                                                         Werner Harsch

 

1996           Chaos GmbH & Co.                                                               Frank Ziegler

 

1997           Drunner un driewer                                                             Thomas Deisser

 

1998           Dam un Büwl                                                                        Thomas Deisser

 

1999           Der falsche Verdacht                                                           Lydia Beuchle

 

2000           Hubertus und der Staatsbesuch                                   Peter Schwarz

 

2001           Hubertus und der Wundermann                                            Peter Schwarz

 

2002           Salsa Pepperoni                                                                   Edelbert Frey

 

2003           Der Wiesenwalzenskandal                                             Bernd Gombold

 

2004           Oil of Olaf                                                                           Lothar Hanzog

 

2005           Oh Gott, die Familie                                                            Bernd Gombold

 

2006           Polnische Wirtschaft oder Gute Lügen leben länger            Bernd Gombold

 

2007           s’kriselt                                                                                Lydia Beuchle

 

       2008             0190 - Hier spricht der Opa                                        Claudia Werli-Englert

 

2009           Der Zweck heiligt die Mittel                               Walter Pfaus